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Thursday, 3 January 2013

Steigende Einlagen: Griechen tragen wieder Geld auf die Banken

Die Griechen fassen wieder etwas Vertrauen in ihre heimischen Banken. Im November stiegen die Einlagen bereits den dritten Monat in Folge, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten der Zentralbank in Athen hervorgeht. Sie summierten sich auf 155,89 Milliarden Euro - ein Plus von 64 Millionen Euro im Vergleich zum Vormonat. Das zeigt, dass griechische Unternehmen und Privatpersonen wieder mehr Geld bei den Banken des Landes anlegen.

Im vergangenen Jahr waren die Bankeinlagen zwischenzeitlich stark gefallen. So wurde im November auch noch nicht das Niveau vom Juli 2012 erreicht. Damals hatten die Institute noch Einlagen von 159,4 Milliarden Euro. Nach der Ende 2009 einsetzenden Schuldenkrise haben die Banken rund ein Drittel ihrer Einlagen verloren. Die Kunden hatten Angst, dass Griechenland die Währungsunion verlässt und ihre Guthaben wieder in Drachme geführt werden. Die griechischen Banken sind auf steigende Einlagen angewiesen, da sie wegen der hohen Pleitegefahr nach wie vor am Interbankenmarkt kaum Geld erhalten.
Nun bleibt abzuwarten, ob das Vertrauen in die Institute weiter zunimmt. Denn die internationalen Geldgeber haben Griechenland bereits Ende 2012 weitere Hilfen zugesagt, mit denen unter anderem auch die Banken rekapitalisiert werden sollen. Bis Ende April soll die Stabilisierung erfolgen. Kürzlich hatte die griechische Zentralbank mitgeteilt, dass dafür etwa 40 Milliarden Euro notwendig seien. Diese Gelder sind bereits im Hilfsprogramm für die Unterstützung Griechenlands vorgesehen und reichen aus.
Die griechischen Banken haben starke Verluste wegen des Schuldenschnitts des privaten Sektors sowie beim Rückkauf der griechischen Staatsanleihen hingenommen. Allein die vier größten Banken (National Bank of Greece, Alpha Bank, Piraeus Bank und Eurobank) brauchen 27,5 Milliarden Euro, um wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Dies entspricht laut der Zentralbank 14,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
mmq/Reuters
 .spiegel.de
3/1/13 
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